Erdbeben und Vulkanausbrüche sowie die damit verbundenen Tsunamis lösen geomarine Extremereignisse aus, die zu den größten Naturkatastrophen zählen und in Europa vor allem die Küsten des Mittelmeerraums gefährden. Neben dem Verlust an Menschenleben verursachen diese Ereignisse oft erhebliche Schäden in den Küstengemeinden und haben aufgrund der engen touristischen und wirtschaftlichen Verflechtung der Küstenräume und marinen Infrastruktur auch direkte Auswirkungen auf Deutschland. Die Komplexität geomariner Extremereignisse erschwert ihre Vorhersage und den effektiven Schutz vor ihren Folgen. Wir müssen diese Herausforderungen bewältigen, um die langfristige Sicherheit und die Nachhaltigkeit der Küstenregionen zu gewährleisten.

Ziel des Projektes

Im Rahmen des MULTI-MAREX-Verbundprojekts wird ein Reallabor in der Ägäis zur Erforschung mariner geologischer Extremereignisse und der damit verbundenen Gefahren eingerichtet, um das erforderliche Handlungswissen für den Umgang mit Georisiken auf verschiedenen Ebenen zu entwickeln. Durch dieses Reallabor wird praxisrelevantes Wissen zur Bewältigung mariner Geogefahren generiert. Wir wenden uns dabei an Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, Behörden, Küstengemeinden und andere Interessengruppen (Stakeholder), um gemeinsam Strategien und Maßnahmen zu entwickeln, die den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Küstenregionen fördern. Unser Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit von Küstengemeinden und deren Bewohnern nachhaltig zu stärken.

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